Luxman Reparaturen, Service usw.
- Piomaha
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Hallo Peter,Piotrek_Z hat geschrieben: Freitag 7. März 2025, 08:48 Es fehlt eine leitende Verbindung zwischen Tonarm und Mittendorn.
Frage ist, wo sollte diese sein?
bei meinem PD 277 stellt sich das so dar: (das Ganze natürlich mit Masse verbunden)
Bei deinem wird's wohl diese Verbindung sein.
Den PD 289 kenne ich leider nicht so gut.
Gruß, Martin
- Piotrek_Z
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Hallo Piomaha,
danke für deine Tipps. Die Verbindung zwischen der Motor-Platine und Tonarm-Platine funktioniert.
Durchgepiepst habe ich die Verbindung zwischen Tonarm-Platine und Tonarm, ebenfalls ok
Auf der Motor-Platine fehlt die Verbindung zwischen dem Rotor und dem Blech (auf dem die Motorplatine befestigt ist)
Dazu habe ich die Motorplatine abgeschraubt (ich bin wohl nicht der erste gewesen, der Lack an den Muttern war bereits aufgebrochen).

Der Rotor steckt im Lager, das mit Plastik gekapselt ist. Kann man den Rotor herausziehen?
Das müsste doch irgendwie gehen, ansonsten kommt man an die Platine ja nicht dran.

Viele Grüße
Peter
P.S.
Auch wenn's so Aussieht, der Kondensator C09 fehlt nicht. Im Service Manual fehlt er auch in der Teileliste.
danke für deine Tipps. Die Verbindung zwischen der Motor-Platine und Tonarm-Platine funktioniert.
Durchgepiepst habe ich die Verbindung zwischen Tonarm-Platine und Tonarm, ebenfalls ok
Auf der Motor-Platine fehlt die Verbindung zwischen dem Rotor und dem Blech (auf dem die Motorplatine befestigt ist)
Dazu habe ich die Motorplatine abgeschraubt (ich bin wohl nicht der erste gewesen, der Lack an den Muttern war bereits aufgebrochen).

Der Rotor steckt im Lager, das mit Plastik gekapselt ist. Kann man den Rotor herausziehen?
Das müsste doch irgendwie gehen, ansonsten kommt man an die Platine ja nicht dran.

Viele Grüße
Peter
P.S.
Auch wenn's so Aussieht, der Kondensator C09 fehlt nicht. Im Service Manual fehlt er auch in der Teileliste.
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Hallo Peter, ja, den Rotor kann man rausziehen, aber ein wenig vorsichtig wegen dem Lageröl.
Und natürlich sollten keine Verunreinigungen ins Lager geraten.
Die blauen Elkos auf der Motorsteuerung würde ich bei der Gelegenheit auch gegen was Gutes tauschen.
Der Trimmer für 33,3 UPM wurde schätzungsweise auch schon mal getauscht.
Daß das Lager komplett kunststoffgefasst ist möchte ich bezweifeln, zumindest der Lagerspiegel ganz unten sollte Metall sein.
Prüfe mal ob das Lager - sofern Metall - geerdet ist. Die Masse kann ja IMHO nur über das Lager auf den Rotor gebracht werden.
Wie schon geschrieben kenn ich diesen Motor leider nicht, beim PD 277 und PD 272 ist das alles Metall.

Und natürlich sollten keine Verunreinigungen ins Lager geraten.
Die blauen Elkos auf der Motorsteuerung würde ich bei der Gelegenheit auch gegen was Gutes tauschen.
Der Trimmer für 33,3 UPM wurde schätzungsweise auch schon mal getauscht.
Daß das Lager komplett kunststoffgefasst ist möchte ich bezweifeln, zumindest der Lagerspiegel ganz unten sollte Metall sein.
Prüfe mal ob das Lager - sofern Metall - geerdet ist. Die Masse kann ja IMHO nur über das Lager auf den Rotor gebracht werden.
Wie schon geschrieben kenn ich diesen Motor leider nicht, beim PD 277 und PD 272 ist das alles Metall.
Gruß, Martin
- Piotrek_Z
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Hallo Martin,
dann versuche ich morgen mein Glück mit dem Herausziehen des Rotors.
Die Kiste hatte ich bereits wieder zugeschraubt.
Der Motor in deinen Modellen ist wertiger aufgebaut.

Danke!
Peter
dann versuche ich morgen mein Glück mit dem Herausziehen des Rotors.
Die Kiste hatte ich bereits wieder zugeschraubt.
Der Motor in deinen Modellen ist wertiger aufgebaut.

Danke!
Peter
- Piotrek_Z
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Hallo!
Der Luxman PD288 hat einen anderen Motor als die PD272/277 Modelle.
Der Motor:

Das Lager ist aus Messing, der Lager-Spiegel aus Plastik

Das Lager ist mit Masse (Netzteil) verbunden.

Die Netzteil-Masse ist NICHT mit der Tonabnehmer-Masse verbunden. Die Tonabnehmer-Masse (schwarzes Kabel) ist mit dem Tonarm verbunden.
Hier der Schaltplan der Motorplatine

Hat jemand eine Idee, wie sich die Ingenieure den Potentialausgleich zwischen Tonarm und Plattenteller gedacht haben?
Viele Grüße
Peter
Der Luxman PD288 hat einen anderen Motor als die PD272/277 Modelle.
Der Motor:

Das Lager ist aus Messing, der Lager-Spiegel aus Plastik

Das Lager ist mit Masse (Netzteil) verbunden.

Die Netzteil-Masse ist NICHT mit der Tonabnehmer-Masse verbunden. Die Tonabnehmer-Masse (schwarzes Kabel) ist mit dem Tonarm verbunden.
Hier der Schaltplan der Motorplatine

Hat jemand eine Idee, wie sich die Ingenieure den Potentialausgleich zwischen Tonarm und Plattenteller gedacht haben?
Viele Grüße
Peter
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Darling-Ton
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Das wäre nicht der erste Dreher, bei dem keine Erdung der Achse oder des Tellers vorgesehen ist. Das Beispiel Thorens mit GFK-Innenteller wurde schon genannt (andere Lösungen für diese Thorens sind Graphitspray oder Silberleitlack).
Axiallager sind nicht immer aus leitfähigem Material, Stichwort selbstschmierende Kunststoffe. Diese haben eine etwas höhere Dämpfung, was hinsichtlich "Rumpeln" vorteilhaft ist. Graphitpulver auf dem Axiallager könnte auf den ersten Blick ein brauchbarer Ansatz sein, denn es ist ein ausgezeichneter Festschmierstoff und hat eine ausreichende Leitfähigkeit. Allerdings sollte Graphit auf keinen Fall auf die geölte Welle oder Buchse kommen, denn es saugt das Öl auf und macht es klumpig.
Ansonsten könnte man versuchen eine "radiale Erdung" über die Lagerbuchse nachzurüsten, obwohl der darin vorgesehene Ölfilm eher als Isolator wirkt.
Axiallager sind nicht immer aus leitfähigem Material, Stichwort selbstschmierende Kunststoffe. Diese haben eine etwas höhere Dämpfung, was hinsichtlich "Rumpeln" vorteilhaft ist. Graphitpulver auf dem Axiallager könnte auf den ersten Blick ein brauchbarer Ansatz sein, denn es ist ein ausgezeichneter Festschmierstoff und hat eine ausreichende Leitfähigkeit. Allerdings sollte Graphit auf keinen Fall auf die geölte Welle oder Buchse kommen, denn es saugt das Öl auf und macht es klumpig.
Ansonsten könnte man versuchen eine "radiale Erdung" über die Lagerbuchse nachzurüsten, obwohl der darin vorgesehene Ölfilm eher als Isolator wirkt.
- Piotrek_Z
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Danke für den Hinweis mit "Statische Aufladung per Design"
Die Lösung über die Tellerachse scheidet aus, da diese über die Lagerbuchse mit der Masse des Netzteils verbunden ist
Dann gibt's halt eine Frickellösung

Was bisher isoliert war, bekommt elektrische Verbindung. Passende Schraube zum Einklemmen gefunden.

Und dann war noch der Plattenbesen da. Der Sockel ist aus Vollmetall und ist unten ohne Lack. Der Weg für die bösen Elektronen geht über Besen zum Tonarm zurück auf das Vinyl.
Ist zwar nicht Perfekt, dennoch besser als bisher. Bei dem Plattenbesen kann man die Borsten anschrauben.
Hat jemand eine Idee mit welchem Begriffen eine Suchmaschine oder eBay gefüttert werden müsste um einen "Pinsel" aus Kohlefaser zu finden?
Viele Grüße
Peter
Die Lösung über die Tellerachse scheidet aus, da diese über die Lagerbuchse mit der Masse des Netzteils verbunden ist
Dann gibt's halt eine Frickellösung

Was bisher isoliert war, bekommt elektrische Verbindung. Passende Schraube zum Einklemmen gefunden.

Und dann war noch der Plattenbesen da. Der Sockel ist aus Vollmetall und ist unten ohne Lack. Der Weg für die bösen Elektronen geht über Besen zum Tonarm zurück auf das Vinyl.
Ist zwar nicht Perfekt, dennoch besser als bisher. Bei dem Plattenbesen kann man die Borsten anschrauben.
Hat jemand eine Idee mit welchem Begriffen eine Suchmaschine oder eBay gefüttert werden müsste um einen "Pinsel" aus Kohlefaser zu finden?
Viele Grüße
Peter
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Der auf dem Foto von mir ist ein Canton Platten Mittlauf Besen und der hat vorne Kohlefaser
VG Werner
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Yammifreak
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Re: Luxman Reparaturen, Service usw.
Ja, das sollte gehen.
Die Hülse von den Fasern ist mit der Leitung im Arm zum Ständer über einen Draht an die Masse des Verstärkers verbunden.


VG Werner
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