MC-prepre im Pio SA-900 Abschlußwiderstand
- Piomaha
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MC-prepre im Pio SA-900 Abschlußwiderstand
Mal (wieder) eine Verständnisfrage an die "Cracks":
Mein immer noch liebster und in meinen Ohren bestklingenster Amp ist der Pioneer SA-900 von 1969.
Da er wohl auch mein intensivst revidierter ist könnte das auch lange so bleiben.
Nur die Performance des Yamaha MC-9 daran kam mir - obwohl eigentlich schon sehr gut klingend - ein wenig "hell" und dünn vor.
Jetzt habe ich mal den Eingangswiderstand an der Buchse gemessen und - ich konnt's kaum glauben - 2,13 KOhm (rot markiert)
Also lief das MC-9 wohl völlig ungebremst.
Ich hab dann mal vorläufig 2x 390 Ohm parallel an Y-Kabel gelötet und siehe da - viel mehr "Körper"
Nur bevor ich jetzt den Widerstand auf der internen Prepre-Platine tausche wollte ich auf jeden Fall noch mal von euch drüberschauen lassen, nicht daß ich komplett falsch liege.
Denn irritiert hat mich der grün markierte 100 Ohm Widerstand seriell zum Eingang, nicht dass ich da was durcheinander bringe.
Ach ja, das MC-9 hat 30 Ohm Innenwiderstand.

Mein immer noch liebster und in meinen Ohren bestklingenster Amp ist der Pioneer SA-900 von 1969.
Da er wohl auch mein intensivst revidierter ist könnte das auch lange so bleiben.
Nur die Performance des Yamaha MC-9 daran kam mir - obwohl eigentlich schon sehr gut klingend - ein wenig "hell" und dünn vor.
Jetzt habe ich mal den Eingangswiderstand an der Buchse gemessen und - ich konnt's kaum glauben - 2,13 KOhm (rot markiert)
Also lief das MC-9 wohl völlig ungebremst.
Ich hab dann mal vorläufig 2x 390 Ohm parallel an Y-Kabel gelötet und siehe da - viel mehr "Körper"
Nur bevor ich jetzt den Widerstand auf der internen Prepre-Platine tausche wollte ich auf jeden Fall noch mal von euch drüberschauen lassen, nicht daß ich komplett falsch liege.
Denn irritiert hat mich der grün markierte 100 Ohm Widerstand seriell zum Eingang, nicht dass ich da was durcheinander bringe.
Ach ja, das MC-9 hat 30 Ohm Innenwiderstand.
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Gruß, Martin
- Armin777
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Re: MC-prepre im Pio SA-900 Abschlußwiderstand
Martin, da hast Du alles richtig gemacht. R3 und R4 dienen lediglich der Strombegrenzung (falls da z.B. mal versehentlch Hochpegelquellen angeschlossen werden). Du könntest auch mal R1 und R2 entfernen und statt dessen 100 Ohm einbauen und dann nochmal probehören, wird dann aber schon recht leise...
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de
Armin von good-old-hifi.de
- Piomaha
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Re: MC-prepre im Pio SA-900 Abschlußwiderstand
Danke Armin, das wollte ich hören!Armin777 hat geschrieben: Freitag 14. August 2026, 13:35 Martin, da hast Du alles richtig gemacht. R3 und R4 dienen lediglich der Strombegrenzung (falls da z.B. mal versehentlch Hochpegelquellen angeschlossen werden). Du könntest auch mal R1 und R2 entfernen und statt dessen 100 Ohm einbauen und dann nochmal probehören, wird dann aber schon recht leise...
Ich werde jetzt mal R1 und R2 durch die erwähnten 390 Ohm (gematcht) ersetzen, das scheint die richtige Abschlußimpedanz zu sein.
Und dann ist das Y-Gebammel an der Rückseite wieder weg!
Gruß, Martin
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Darling-Ton
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Re: MC-prepre im Pio SA-900 Abschlußwiderstand
Das Teil lässt dir wohl keine Ruhe. Du hattest ja schon vor 1.5 Jahren dasselbe Thema eröffnet und ich kann mich noch an die Antwort erinnern.Piomaha hat geschrieben: Freitag 14. August 2026, 13:44Ich werde jetzt mal R1 und R2 durch die erwähnten 390 Ohm (gematcht) ersetzen, das scheint die richtige Abschlußimpedanz zu sein. Und dann ist das Y-Gebammel an der Rückseite wieder weg!
Hier noch einmal zum Nachlesen, was der 100 Ohm R eigentlich genau macht und was du tatsächlich gemessen hast: SA900 MC-Pre Eingangsimpedanz
Mit deiner aktuellen Modifikation verringert sich die Impedanz auf von ca.100 Ohm auf ca 80 Ohm.
Ein Grund für Auffälligkeiten könnte, wieder einmal, ein ausgetrockneter Elko (C1, C2) sein. Wenn dessen Kapazität abnimmt wirkt sich das so aus, dass gerade tiefe Frequenzen abgeschwächt werden, die höheren aber mehr oder weniger unverändert bleiben. Das könnte auch deine Beobachtung eines hellen Klangbildes erklären.
- Piomaha
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Re: MC-prepre im Pio SA-900 Abschlußwiderstand
Hallo Darling-Ton, herzlichen Dank für deinen Beitrag.Darling-Ton hat geschrieben: Freitag 14. August 2026, 23:45Das Teil lässt dir wohl keine Ruhe. Du hattest ja schon vor 1.5 Jahren dasselbe Thema eröffnet und ich kann mich noch an die Antwort erinnern.Piomaha hat geschrieben: Freitag 14. August 2026, 13:44Ich werde jetzt mal R1 und R2 durch die erwähnten 390 Ohm (gematcht) ersetzen, das scheint die richtige Abschlußimpedanz zu sein. Und dann ist das Y-Gebammel an der Rückseite wieder weg!
Hier noch einmal zum Nachlesen, was der 100 Ohm R eigentlich genau macht und was du tatsächlich gemessen hast: SA900 MC-Pre Eingangsimpedanz
Mit deiner aktuellen Modifikation verringert sich die Impedanz auf von ca.100 Ohm auf ca 80 Ohm.
Ein Grund für Auffälligkeiten könnte, wieder einmal, ein ausgetrockneter Elko (C1, C2) sein. Wenn dessen Kapazität abnimmt wirkt sich das so aus, dass gerade tiefe Frequenzen abgeschwächt werden, die höheren aber mehr oder weniger unverändert bleiben. Das könnte auch deine Beobachtung eines hellen Klangbildes erklären.
Der SA-900 wurde vor ca. 2 Jahren komplett und gründlich revidiert, auch die besagte MC-Stufe wurde weitreichend erneuert, alle Elkos durch gemessene Nichicon FG ersetzt und die 2SC871 durch ausgemessene und gematchte 2SC2240 ersetzt.
Also dürfte Bauteilalterung auszuschließen sein.
In meiner "Milchmädchen-Logik" denke ich allerdings, daß die Dämpfung des Systems davon abhängt was das System "sieht", und das waren eben die 2K2.
Ich habe dann im Vorfeld mit 470, 390 und 330 Ohm "experimentiert", hier gab es feine aber doch hörbare Unterschiede, die sich auch ganz im Bereich des allgemein Beschriebenen bewegten.
Letztendlich wurde der 2K2 (R1, R2) durch besagte 390 Ohm ersetzt, was mir nun tatsächlich ein Klangbild liefert das endlich auch mit Hi-Res-Streaming auf Augenhöhe spielt.
Und deswegen bleibt's jetzt auch so
Gruß, Martin
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Darling-Ton
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Re: MC-prepre im Pio SA-900 Abschlußwiderstand
Gemessen hast du tatsächlich nur die Gleichstromimpedanz. Der TA wird als Wechselstromquelle aber durch diesen 2.2k Widerstand (zuletzt geändert) und parallel durch den 100R Widerstand belastet. Die untere Grenzfrequenz liegt bei ca. 16Hz.Piomaha hat geschrieben: Samstag 15. August 2026, 09:00In meiner "Milchmädchen-Logik" denke ich allerdings, daß die Dämpfung des Systems davon abhängt was das System "sieht", und das waren eben die 2K2.
Durch die etwas erhöhte Belastung des TA (91R statt 110R) verändert sich auch dessen Wiedergabe-Frequenzgang geringfügig. Wenn dir das Klangbild besser gefällt, why not.Ich habe dann im Vorfeld mit 470, 390 und 330 Ohm "experimentiert", hier gab es feine aber doch hörbare Unterschiede, die sich auch ganz im Bereich des allgemein Beschriebenen bewegten. Letztendlich wurde der 2K2 (R1, R2) durch besagte 390 Ohm ersetzt, was mir nun tatsächlich ein Klangbild liefert das endlich auch mit Hi-Res-Streaming auf Augenhöhe spielt. Und deswegen bleibt's jetzt auch so.