Der Discogs Thread - Wer nutzt es und wie, was ist gut, was nervt...
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Gast 253
Re: Der Discogs Thread - Wer nutzt es und wie, was ist gut, was nervt...
Moin zusammen Discogs ist für mich als Händler Segen und Fluch zugleich .
Vom Werdegang her frag ich mich immer , ob ich die Macher von Discogs wegen ihrer Idee bewundern soll , oder den Ablauf für eine der größten Schweinereien im Internet halten soll .
Dazu muss ich sagen , ich kenne diese Side eben schon, wie sie noch eine reine Datenbank war , ohne die Möglichkeit die Tonträger dort auch zu handeln .
Durch die Mitarbeit zigtausender Plattenliebhaber und deren Know How und Arbeit hat Discogs was die Recherche angeht eine weltweite Monopolstellung erreicht , dann plötzlich beizugehen und das Ganze zu einer Verkaufsplattform zu erweitern und den gleichen Leuten , denen ich diese Datenbank eigentlich verdanke , plötzlich Verkaufsprovisionen vollkommen ohne Rücksicht darauf , in was für einem Umfang diese Leute zu Discogs beigetragen haben abzuknöpfen, hat für mich schon einen ziemlich miesen Beigeschmack.
Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hat man dann vor nicht langer Zeit auch noch begonnen , Verkaufsprovisionen auch noch auf das Porto zu berechnen , was bei mir normaler Weise die Reaktion ausgelöst hätte , mein Konto dort zu kündigen , da ich diese Praxis für eine absolute Unverschämtheit halte , die man mal nach deutschen Gesetzen rechtlich prüfen lassen sollte . Der Versand und das Porto sind eine Geschichte , die sich rein zwischen Verkäufer und Käufer abspielt und bei der außer dem Paketdienst niemand verdient . Die Plattform hat mit diesem Vorgang nichts zu tun und erbringt in dem Zusammenhang auch keinerlei Leistungen , mit welcher Berechtigung also Verkaufsprovisionen auf die Portokosten ??
Problem für mich als Händler ist eben das Monopol von Discogs und dessen Reichweite , was dazu führt , das ich eben einen Discogs Shop nicht mehr deswegen habe , weil ich es möchte , sondern weil man beim Online Handel mit Tonträgern um Discogs nicht mehr herum kommt .
Das bezieht sich sowohl auf das verkaufen an sich , nur durch Discogs hab ich Käufer von Nordeuropa bis Süd Amerika , der zweite entscheidende Punkt ist , ohne Discogs keine seriöse Preisfindung für gebrauchte Tonträger .
Nur durch die dokumentierten Verkaufsverläufe die man einsehen kann , bin ich im Stande seriöse Preise zu machen , die nicht nur auf bloßem Wunschdenken beruhen , sondern auf der Grundlage wirklicher Verkäufe und Erlöse für den jeweiligen Tonträger beruhen .
Als Tipp dabei , natürlich wird mit diesen Preisen versucht auf Discogs Schindluder zu treiben , deswegen kann ich auch jedem nur empfehlen , sich nicht einfach auf die von Discogs vorgeschlagenen Verkaufspreise einzulassen , sondern beim geringsten Zweifel , sich die detaillierten Verkaufsverläufe anzuschauen.
Auffällig ist immer , wenn ein Höchstpreis sich zu deutlich vom Durchschnittspreis unterscheidet .
Schaut man dann in den Verkaufsverlauf , stellt man zumeist fest , der Höchstpreis wurde nur einmal erreicht , ein deutlicher Peak in der Statistik , hier haben sich zwei Verkäufer gegenseitig Scheiben zu Phantasie Preisen verkauft , um den Preis zu treiben .
Sowas zu übernehmen führt meist nur dazu , die Scheibe nicht loszuwerden , man schadet sich mit solchen Versuchen nur selber und hält sich besser an den Rahmen der Durchschnittspreise .
Natürlich ist alleine die Identifikation und somit die Preisfindung teilweise sehr zeitaufwendig , zugleich lohnt es sich , wenn man viel verkauft bzw. das Ganze wie ich gewerblich betreibt , einen zweiten Shop auf einer Plattform wie Oldthing.de aufzumachen , wo man die Tonträger mit EIGENEN Bildern verkaufen muss . Der Aufwand steigt dadurch einerseits , andererseits sinkt er dann aber auf Discogs , weil man in seinen Verkäuferbedingungen darauf verweisen kann und sich auf Discogs die Anfragen nach Original Bildern erspart .
Das bedeutet für mich beispielsweise in der Realität , eine Sammlung von als Beispiel 250 Scheiben einzupflegen , ca. 700 Photos zu schießen und gut eine Woche Zeitaufwand um die Scheiben in beiden Shops drin zu haben .
Dafür erzielt man eben über Plattformen wie Discogs auch die höchsten Preise , das eine was man will , das andere was man muss und reich werden kann man damit nicht , aber es ist faszinierend wie klein die Welt wird , wenn man über Discogs handelt .
Peru, Brasilien, Costa Rica , USA , Kanda , alles Länder in die ich allein dieses Jahr mindestens einmal zumeist aber mehrfach verkauft habe .
Das hat seinen Reiz und klappt eben nur über Discogs .
Vom Werdegang her frag ich mich immer , ob ich die Macher von Discogs wegen ihrer Idee bewundern soll , oder den Ablauf für eine der größten Schweinereien im Internet halten soll .
Dazu muss ich sagen , ich kenne diese Side eben schon, wie sie noch eine reine Datenbank war , ohne die Möglichkeit die Tonträger dort auch zu handeln .
Durch die Mitarbeit zigtausender Plattenliebhaber und deren Know How und Arbeit hat Discogs was die Recherche angeht eine weltweite Monopolstellung erreicht , dann plötzlich beizugehen und das Ganze zu einer Verkaufsplattform zu erweitern und den gleichen Leuten , denen ich diese Datenbank eigentlich verdanke , plötzlich Verkaufsprovisionen vollkommen ohne Rücksicht darauf , in was für einem Umfang diese Leute zu Discogs beigetragen haben abzuknöpfen, hat für mich schon einen ziemlich miesen Beigeschmack.
Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, hat man dann vor nicht langer Zeit auch noch begonnen , Verkaufsprovisionen auch noch auf das Porto zu berechnen , was bei mir normaler Weise die Reaktion ausgelöst hätte , mein Konto dort zu kündigen , da ich diese Praxis für eine absolute Unverschämtheit halte , die man mal nach deutschen Gesetzen rechtlich prüfen lassen sollte . Der Versand und das Porto sind eine Geschichte , die sich rein zwischen Verkäufer und Käufer abspielt und bei der außer dem Paketdienst niemand verdient . Die Plattform hat mit diesem Vorgang nichts zu tun und erbringt in dem Zusammenhang auch keinerlei Leistungen , mit welcher Berechtigung also Verkaufsprovisionen auf die Portokosten ??
Problem für mich als Händler ist eben das Monopol von Discogs und dessen Reichweite , was dazu führt , das ich eben einen Discogs Shop nicht mehr deswegen habe , weil ich es möchte , sondern weil man beim Online Handel mit Tonträgern um Discogs nicht mehr herum kommt .
Das bezieht sich sowohl auf das verkaufen an sich , nur durch Discogs hab ich Käufer von Nordeuropa bis Süd Amerika , der zweite entscheidende Punkt ist , ohne Discogs keine seriöse Preisfindung für gebrauchte Tonträger .
Nur durch die dokumentierten Verkaufsverläufe die man einsehen kann , bin ich im Stande seriöse Preise zu machen , die nicht nur auf bloßem Wunschdenken beruhen , sondern auf der Grundlage wirklicher Verkäufe und Erlöse für den jeweiligen Tonträger beruhen .
Als Tipp dabei , natürlich wird mit diesen Preisen versucht auf Discogs Schindluder zu treiben , deswegen kann ich auch jedem nur empfehlen , sich nicht einfach auf die von Discogs vorgeschlagenen Verkaufspreise einzulassen , sondern beim geringsten Zweifel , sich die detaillierten Verkaufsverläufe anzuschauen.
Auffällig ist immer , wenn ein Höchstpreis sich zu deutlich vom Durchschnittspreis unterscheidet .
Schaut man dann in den Verkaufsverlauf , stellt man zumeist fest , der Höchstpreis wurde nur einmal erreicht , ein deutlicher Peak in der Statistik , hier haben sich zwei Verkäufer gegenseitig Scheiben zu Phantasie Preisen verkauft , um den Preis zu treiben .
Sowas zu übernehmen führt meist nur dazu , die Scheibe nicht loszuwerden , man schadet sich mit solchen Versuchen nur selber und hält sich besser an den Rahmen der Durchschnittspreise .
Natürlich ist alleine die Identifikation und somit die Preisfindung teilweise sehr zeitaufwendig , zugleich lohnt es sich , wenn man viel verkauft bzw. das Ganze wie ich gewerblich betreibt , einen zweiten Shop auf einer Plattform wie Oldthing.de aufzumachen , wo man die Tonträger mit EIGENEN Bildern verkaufen muss . Der Aufwand steigt dadurch einerseits , andererseits sinkt er dann aber auf Discogs , weil man in seinen Verkäuferbedingungen darauf verweisen kann und sich auf Discogs die Anfragen nach Original Bildern erspart .
Das bedeutet für mich beispielsweise in der Realität , eine Sammlung von als Beispiel 250 Scheiben einzupflegen , ca. 700 Photos zu schießen und gut eine Woche Zeitaufwand um die Scheiben in beiden Shops drin zu haben .
Dafür erzielt man eben über Plattformen wie Discogs auch die höchsten Preise , das eine was man will , das andere was man muss und reich werden kann man damit nicht , aber es ist faszinierend wie klein die Welt wird , wenn man über Discogs handelt .
Peru, Brasilien, Costa Rica , USA , Kanda , alles Länder in die ich allein dieses Jahr mindestens einmal zumeist aber mehrfach verkauft habe .
Das hat seinen Reiz und klappt eben nur über Discogs .
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Gast 126
Re: Der Discogs Thread - Wer nutzt es und wie, was ist gut, was nervt...
Wieso kann man Scheiben nicht einfach auf Ebay verticken? Die Reichweite ist ebenfalls weltweit, wenn man das denn unbedingt will. Die Preise bei Discogs sind für mich eher die feuchten Träume einiger Verkäufer, als realistisch zu erzielen.
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Gast 253
Re: Der Discogs Thread - Wer nutzt es und wie, was ist gut, was nervt...
Warum bei Ebay verkaufen und bei Discogs recherchieren , wenn du für gute Preise verkaufen willst , haben die Kunden Anspruch darauf die korrekt recherchierte Version/Pressung zu erhalten , viele Sammler suchen eben gezielt nach bestimmten Pressung .
Verkaufe ich also über Ebay , muss ich vorher trotzdem bei Discogs recherchieren , hab also doppelte Arbeit .
Verkaufe ich also über Ebay , muss ich vorher trotzdem bei Discogs recherchieren , hab also doppelte Arbeit .
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Gast 126
Re: Der Discogs Thread - Wer nutzt es und wie, was ist gut, was nervt...
Weil sich einige Leute Wunderdinge von bestimmten Pressungen erhoffen? Das waren sämtlich Industrieprodukte aus Massenfertigung.
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Gast 253
Re: Der Discogs Thread - Wer nutzt es und wie, was ist gut, was nervt...
Das steht mir nicht zu das für andere zu beurteilen Udo , wenn das Wort "sammeln" fällt , schaltet sich bei so manchem das Hirn aus , vollkommen egal was gesammelt wird .
Was ich persönlich mache , wenn Leute bei mir Freitags vor Ort kaufen , ist manchmal auf einen Verkauf zu verzichten , wenn ich merke , ich hab da einen Kunden vor mir , der teilweise ob der Preise bestimmter Scheiben schluckt und eigentlich nur die Musik hören will .
Da muss man als Händler entscheiden, ob ich schnell Geld machen will und auf die Pressung aufmerksam mache von wegen Sammlerstück oder ob ich die Kunden regelmäßig wiedersehen möchte und ihnen teilweise vorschlage , die Platte lieber neu zu kaufen , als zum Sammlerstück bei mir zu greifen .
Gerade bei teilweise sehr bekannten Bands wie Pink Floyd , AC/DC und vielen anderen , lohnt es sich für den reinen Musikhörer häufiger , sich die Nachpressung neu zu kaufen ist einfach so , auch wenn fragen übers Net kommen , halte ich das teilweise so .
Beispiel Anfrage nach einer Greatest Hits von Queen , da ist die Nachpressung definitiv die bessere Wahl , allein weil dann nicht 16 Stücke auf eine LP gepresst sind , wie auf dem Original von 1981 , sondern die Nachpressung eine Doppel LP ist .
Solche Tipps kosten mich für den Moment vielleicht einen Verkauf , aber langfristig lohnt sich das , bei den Menschen in guter Erinnerung und nicht in gieriger zu bleiben
Was ich persönlich mache , wenn Leute bei mir Freitags vor Ort kaufen , ist manchmal auf einen Verkauf zu verzichten , wenn ich merke , ich hab da einen Kunden vor mir , der teilweise ob der Preise bestimmter Scheiben schluckt und eigentlich nur die Musik hören will .
Da muss man als Händler entscheiden, ob ich schnell Geld machen will und auf die Pressung aufmerksam mache von wegen Sammlerstück oder ob ich die Kunden regelmäßig wiedersehen möchte und ihnen teilweise vorschlage , die Platte lieber neu zu kaufen , als zum Sammlerstück bei mir zu greifen .
Gerade bei teilweise sehr bekannten Bands wie Pink Floyd , AC/DC und vielen anderen , lohnt es sich für den reinen Musikhörer häufiger , sich die Nachpressung neu zu kaufen ist einfach so , auch wenn fragen übers Net kommen , halte ich das teilweise so .
Beispiel Anfrage nach einer Greatest Hits von Queen , da ist die Nachpressung definitiv die bessere Wahl , allein weil dann nicht 16 Stücke auf eine LP gepresst sind , wie auf dem Original von 1981 , sondern die Nachpressung eine Doppel LP ist .
Solche Tipps kosten mich für den Moment vielleicht einen Verkauf , aber langfristig lohnt sich das , bei den Menschen in guter Erinnerung und nicht in gieriger zu bleiben